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El Ultimo

Cuba ist anders, anders als Europa und ganz anders als China. Nicht nur 13h Zeit Zeitverschiebung liegen zwischen meinem Zuhause in Peking und Havana. Viel größer noch ist der Unterschied der Kulturen. Ist man in China doch stets bemüht seinen Platz beim Anstehen zu verteidigen um nicht gleich von vier oder fünf Chinesen überholt zu werden, zeigt sich der Kubaner stets von der gelassenen Seite . Wir stehen am Ende einer Schlange vor einem kleinen Park. Nicht irgendein Park, sondern dem Park der Eisdiele Copelia. Hier zeigt sich die sozialistische Planwirtschaft von ihrer besten Seite. Es ist nicht gestattet den Park alleine zu betreten und sich irgendwo ein Eis zu bestellen, nein viel mehr muss man sich schon draußen beim anstehen zwischen Keks und Vanilleeis entscheiden. Und so warten wir geduldig bis wir zu unserm Platz geleitet werden. Immer wieder schließen sich neue Menschen der Schlange an. „El Ultimo“ ist dann immer die Frage, um zu erfahren wo denn das Ende der Schlange ist. Für mich, als doch schon etwas lokalisierter Schwabe in China, ein sehr ungewöhnliches Gefühl mal nicht um die Position zu kämpfen.image image

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Mir können alles außer Hochdeutsch oder weid weg und doch Drhoim

Da ich ja selten in meinem Blog über die normalen dingen Berichte gibt es über die erste Woche nicht viel zu schreiben. Eines möchte ich aber doch erwähnen. Wer meinen Kunden hier in Peking kennt und bei denen schon mal in ihrer schwäbischen Heimat zu Besuch war, wir sich hier die Augen reiben. Ich habe in den ersten Stunden mehr als ein mal auf meinen Besuchterausweis geschaut um sicher zu sein dass ich beim richtigen Unternemen bin. Den währende man in Deutschland vor lauter Geiz nicht ein mal ein Glas Wasser in einer Besprechung angeboten bekommt, gibt es hier so gar frisches Obst am Schreibtische. Auch ein kalte Coka Cola steht immer im Kühlschrank für einen bereit. Das man im Grunde bei einer Schwäbischen Firma zu Besuch ist, kann man aber dennoch am Dialekt der deutschsprachigen Chineses erkennen. Mein direkter Ansprechpartner schwätzt fließend schwäbisch und ihm sind auch unsere Fremdwörter und schwäbische Grammatik vertraut. So erklärt er gerne mal der neuen Praktikantin, dass bei uns im Ländle, das „st“ nicht wie im Deutschen  nur am Wordanfang mit „scht“ gesprochen wird. Sondern dass beim Schwäbisch das st immer gegen ein scht zu ersetzen ist. Auch die Relativpronomen „der, die, das, welcher, welche und welches“ und vor allem  „wo“ belegt er an Hand der  Klinsmann Grammatik “ mir san die wo gwinne welled“.  

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Das fängt ja schon gut an

Für China typisch kann man beim Frühstück ja gleich mit dem Mittag- oder Abendessen an fangen.

Reis, gebratenes Gemüse, Nudeln und Super in der man Salat oder Gemüse versenken kann gibt es jede Menge. Nach Käse oder Wurst sucht man dafür vergeblich, was mir im Moment jedoch auch nichts aus macht. An Letzteres möchte ich heut morgen nach meinem Blick aus dem Flugzeug  in die Hinterhof vor der Landung noch nicht denke. Beim gebrutzelten Gemüse kann man hier wenigstens dem Koch hinter der Theke wenigstens auf die Finger schauen,, und sehen was da in die Pfane komt.  Vorbei an Sushi und totem Fisch, lade ich mir erstmal Gemüse und Reis und Eier auf den Teller. Greife mir noch eine Tasse von dem seit Stunden auf der Heizplatte stehenden Kaffee, den ich versuche mit der gleichen menge Milch von der Müsli Theke etwas heller zu machen. Hoffnungslos, das Zeug ist so tief schwarz das wird selbst mit einer halben Tasse Milch nur eine dunkelbraune Brühe. Was soll, denk ich mir,  wären ich mir ein Platz  suche.

Der zweite oder dritte Test auf meinem Teller treibt mir gleich die Tränen in die Augen, und ich versuche mit der braunen Brühe das Feuer im Rachen zu löschen. Das Ergebnis ist, dass ich nun meine, ich hätte türkischen Mokka mit Tabaskosose getrunken. Die zweite Testrunde läuft besser für mich und so bin ich gestärkt für Exkursion durch die Stadt.

 

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Bilder Pamir Highway bis Ysyk-Kol

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